UX- und
UI-Design

Digitales Service-DesignMehr als Farbe, Font und Logo

Wenn Nutzer was erleben sollen

UX und UI sind die Schlagworte überhaupt. Jeder, der einen Online-Shop oder eine Website plant, weiß: „An dem Punkt muss man investieren!”

Aus unserer Erfahrung wissen wir allerdings, dass vielen Kunden nicht klar ist, was GENAU wir da eigentlich machen. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit, an dieser Stelle die Begriffe UX und UI zu erklären. Ohne die geht es einfach nicht!

UX und UIDesign

Freunde fürs Leben

UX steht für User Experience (Nutzererlebnis), UI für User Interface (Nutzeroberfläche). Beide Begriffe werden gerne in einem Atemzug genannt und sind tatsächlich ein wirkungsstarkes Team mit klar definiertem Ziel: dem Shop- oder Website-Nutzer den Besuch so angenehm wie möglich zu machen.

Was also genau machen UI-Designer und womit beschäftigen sich UX-Experten?

User InterfaceFührt Nutzer zum Ziel

Oberfläche mit Tiefgang

Greifbarer als UX erscheint zunächst der UI-Part und in der deutschen Übersetzung wird es noch klarer: NutzerOBERFLÄCHE. Unsere UI-Designer kümmern sich im Grunde um das Finish am Ende eines langen Prozesses.

Sie sorgen dafür, dass Shops und Websites gut aussehen, kümmern sich um die Farbgestaltung, die beste Platzierung der Bedienelemente, die Integration des Logos etc. Im Allgemeinen ist es das, was die meisten meinen, wenn sie von WebDESIGN sprechen.

Doch nur weil etwas gut aussieht, heißt es noch lange nicht, dass es gut funktioniert und erst Recht nicht, dass es Spaß macht. Funktionalität und, ja, auch Spaß, sind aber existentiell für ein angenehmes Shopping-Erlebnis (experience!).

Da ist es im Übrigen egal ob dieses on- oder offline passiert: Kunden wollen weder im Netz noch im Ladengeschäft lange Umwege gehen – egal wie schick der Shop ist.

User ExperienceKaum zu überschätzen

Gut geplantes Erlebnis

Damit ein UI-Designer also eine wirklich gute Website entwerfen kann, braucht er viele Hintergrundinformationen: Neben Details zum Corporate Design, in das sich der Shop oder die Website integrieren soll, muss er z. B. die Zielgruppen, an die sich das Produkt wendet, genau kennen.

Was für Bedürfnisse haben die Kunden, welche Erwartungshaltung, welche Angewohnheiten und welche Probleme? Womit kann man sie positiv überraschen und was nervt sie kolossal? Shoppen sie mobil oder eher von zu Hause? Sind sie technisch gut ausgerüstet oder nicht?

Mit diesen Fragen (und vielen mehr) beschäftigt sich die UX-Abteilung. Ganz existentiell ist hierbei die gemeinsame Priorisierung einzelner Features mit dem Kunden. Zu einem guten Endergebnis kommt man am besten in kleinen Schritten (mehr dazu unter Arbeitsweise).

Bis die User durch den fertigen Webshop surfen können, gibt es viele, viele kleine Schritte zu meistern. Und danach auch, denn nach dem Launch ist vor dem Launch. UX bedeutet andauerndes Beobachten, Testing und Lernen für neue Verbesserungen.

Digitales Service-Design konkretDie Messe-App für Surteco

Unser Beispiel aus dem Nähkästchen

Besonders gut lässt sich UX am Beispiel unserer Messe-App für SURTECO verdeutlichen. Bis SURTECO sich entschloss, die Kundendatenerfassung auf Messen zu digitalisieren, lief der Prozess analog.

Das war denkbar umständlich: Jeder Kontakt am Messestand wurde von einem SURTECO-Mitarbeiter händisch in einen Vordruck eingetragen und dann an die Verwaltung weitergeleitet. Hier wurden alle Daten abgetippt und erst dann konnten z. B. Follow-Up-E-Mails versendet oder Muster verschickt werden. Das dauerte mitunter mehrere Wochen bis Monate!

Ziele definieren

Dieser langwierige Prozess sollte mit der digitalen Web-App für Kunden und Mitarbeiter zeitsparender gestaltet werden. Gemeinsam mit SURTECO erarbeitete unsere UX-Abteilung eine ungefilterte Liste mit sämtlichen Funktionen, welche man sich von der neuen App wünschte.

 

 

 

Features priorisieren

Im nächsten Schritt wurde diese (sehr lange!) Liste sortiert und einzelne Features mit Blick auf Notwendigkeit, Aufwand und Kosten priorisiert. So entstand ein Prototyp, den SURTECO in Phase 1 auf einer kleineren Messe testete. Man wollte erst einmal schauen, ob die neue App überhaupt Anklang findet.

 

 

 

Prototyp testen

Bei Gesprächen am Messestand landeten Kundendaten nun direkt im System und wurden unmittelbar ausgewertet: Wie viele Neukunden waren heute am Stand? Wer hat Muster angefordert? Wer muss kontaktiert werden? Alles Fragen, auf die es früher erst nach einigen Wochen Antworten gab.

 

 

 

Lernen und verbessern

Während der gesamten Messe schaute unser UX-Designer den Beteiligten über die Schulter und brachte eine Menge neuer Ideen und Verbesserungsvorschläge mit nach Hause. Diese wurden erneut priorisiert und in den Phasen 2 und 3 umgesetzt, getestet und finalisiert.

Am Ende hat die App, mit der Daten übrigens auch offline erfasst werden können (eine Konsequenz der wackeligen Internetverbindung in Messehallen), zu einer erheblichen Verbesserung der Customer Journey geführt.

Customer
Journey

Länger als gedachtCustomer Journey

Es geht noch weiter

Während User Experience streng genommen nur die Erfahrungen umfasst, die ein Nutzer in Kontakt mit der jeweiligen Plattform, also dem Webshop, der App oder der Website, macht, geht die Customer Journey, sprich die Kundenreise noch weiter.

Im Fall der Messe-Kunden von SURTECO umfasst die die Customer Journey nicht nur die App, sondern den gesamten Messebesuch, die Begegnung mit den Mitarbeitern, den Kaffee am Messestand und auch den Kontakt im Nachhinein.

Ihre Customer Journeymit pixolith

Reisen Sie mit uns

IHRE Customer Journey mit uns könnte beispielsweise genau mit diesem Text starten. Genaugenommen beginnt sie noch früher, wenn Sie z. B. nach einer passenden Webagentur gegoogelt haben und dabei auf uns in der Ergebnisliste gestoßen sind.

Ihre Reise könnte mit einer E-Mail von Ihnen, einem Rückruf von uns und einem persönlichen Sondierungsgespräch in unseren Agenturräumen weitergehen. Danach kämen Fragebögen, Projekt-Absprachen, KVAs, Kick-of-Meeting, Workshops, Milestones, Layouts u. v. m.

Jede Phase ist eine Chance für uns, Ihre Customer Journey mit uns so angenehm wie möglich zu gestalten (oder es in den Sand zu setzen, aber das haben wir nicht vor!). Gleiches gilt für Online-Shops und Websites, denn auch diese sind in einen größeren Unternehmenskontext eingebunden und Kunden entscheiden sich an vielen Stellen zwischen „Exit” oder „Weitersurfen”.

Gehen Sie den nächsten Schritt und kontaktieren Sie uns!